Die Investitionen im Sportbereich hat der Herscheider Sportausschuss in öffentlicher Sitzung beraten. Die Maßnahmen finden sich im Haushaltsplanentwurf für 2026 wieder; der Gemeinderat soll den Haushalt am 2. März beschließen.
260.000 Euro sind für die Erneuerung des Daches der Sporthalle am Rahlenberg vorgesehen. In der Sitzung kam die Frage auf, ob die Sporthalle bei dieser Gelegenheit mit einer Photovoltaikanlage versehen werden könne. Dafür werde eine Statik benötigt, an der aber gearbeitet werde, lautete die Antwort. Bauamtsleiterin Sandra Schöttler: „Die erste Rückmeldung des Statikers geht dahin, dass es mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach funktioniert.“
Im Haushalt für 2026 ist die Anlage nicht im Zahlenwerk enthalten, könnte aber für den Gemeindehaushalt 2027 aufgenommen werden, hörte der Sportausschuss.
Der Sportplatz im Müggenbruch benötigt ein Umkleidegebäude
Für 70.000 Euro stehen Umkleiden für den Sportplatz im Müggenbruch im Haushalt. Diese seien für die ursprünglich vorgesehenen Umkleiden in Containern kalkuliert, jedoch solle die Containerlösung nur als letztes Mittel angegangen werden. Viel lieber würde die Gemeinde ein festes Umkleidegebäude verwirklichen, das über das Infrastrukturprogramm der Bundesregierung (das sogenannte Sondervermögen) möglich werden könnte. „Das Programm ist aber 20-fach überzeichnet“, berichtete Bürgermeister Uwe Schmalenbach.
3600 Anträge seien aus dem ganzen Bundesgebiet auf die Bundesmittel zur Sanierung von Sportanlagen eingegangen. Da werde es Ostern, bis man erfahre, ob man begütert werde oder nicht. Inzwischen habe man jedoch in Erfahrung gebracht, dass es weitere Aufrufe zur Bundesförderung geben werde. Heißt: Es bleibt wohl nicht bei der ersten Bewerbungsrunde.
Falls es letztlich kein Geld aus Berlin gebe, werde Herscheid versuchen, eine Landesförderung für den Bau der Umkleiden zu erhalten. Und wenn alles nicht helfe, müssten tatsächlich die Container-Umkleiden aufgestellt werden – was die Gemeindeverwaltung aber vermeiden wolle.










