Bevor am Finaltag der Platzmann Open 2026 das Finale auf dem Centercourt begann, sorgte ein besonderes Showmatch für beste Unterhaltung. Turnierdirektor Rogier Wassen trat gemeinsam mit Lokalmatador Yannick Weißmann vom TC Rot-Weiß Hagen gegen Vereinslegende Javier Frana und Michael „Schmiddi“ Schmidtmann an.
Bevor am Finaltag der platzmann open 2026 das Finale auf dem Centercourt begann, sorgte ein besonderes Showmatch für beste Unterhaltung. Turnierdirektor Rogier Wassen trat gemeinsam mit Lokalmatador Yannick Weißmann vom TC Rot-Weiß Hagen gegen Vereinslegende Javier Frana und Michael „Schmiddi“ Schmidtmann an.
Der Argentinier, der vor rund 30 Jahren für den TC Rot-Weiß Hagen in der Tennis-Bundesliga aufschlug und bis heute Legendenstatus genießt, kehrte erstmals seit langer Zeit nach Hagen zurück. In einer Talkrunde in der Fan-Area schwelgte der heutige Kapitän des argentinischen Davis-Cup-Teams in Erinnerungen an seine Zeit in der Bredelle. Besonders die Unterstützung der Hagener Fans und die zahlreichen intensiven Bundesliga-Duelle auf dem Centercourt seien ihm bis heute in Erinnerung geblieben. „Der Werner-Köster-Centercourt gehört zu mir“, sagte der 59-Jährige und durfte diese Worte am Sonntag direkt in die Tat umsetzen.
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An seiner Seite stand Michael „Schmiddi“ Schmidtmann, ebenfalls ehemaliger Bundesligaspieler des TC Rot-Weiß Hagen. Der Linkshänder erreichte in seiner Karriere die Top 500 der Einzel-Weltrangliste und machte sich vor allem als Doppelspezialist einen Namen.
Legenden und Lokalmatadoren begeistern das Publikum
Vor einer bestens gefüllten Tribüne entwickelte sich ein unterhaltsames Match, bei dem das Publikum die Spieler lautstark unterstützte. Neben sehenswerten Ballwechseln sorgten auch zahlreiche lockere Sprüche und kleine Späße der vier Akteure für gute Stimmung. Gespielt wurde im Best-of-Three-Format, wobei jeder Satz bis vier Spiele ging. Beim Stand von 3:3 entschied jeweils ein Tiebreak über den Satzgewinn. Frana und Schmidtmann erwischten den besseren Start und sicherten sich direkt das erste Break. Doch Wassen und Weißmann kämpften sich zurück und entschieden den ersten Satz schließlich im Tiebreak für sich.
Balljunge springt als Spieler ein
Auch im zweiten Durchgang blieb es spannend. Für einen besonderen Moment sorgte Schmidtmann, der während der Satzpause noch in ein Interview vertieft war, als der zweite Satz bereits begann. Kurzerhand sprang Balljunge Paul ein und spielte gemeinsam mit Javier Frana ein Game, bis Schmidtmann wieder auf dem Platz stand. Anschließend entwickelte sich erneut ein ausgeglichener Satz, der abermals erst im Tiebreak entschieden wurde. Dort behielten Rogier Wassen und Yannick Weißmann die Oberhand und sicherten sich den Sieg im Showmatch.
Für Rogier Wassen hatte dieser Erfolg eine besondere Bedeutung. Obwohl der Niederländer in seiner Karriere bereits zahlreiche Titel feiern konnte, war es sein erster Sieg bei seinem eigenen Turnier. „Beim eigenen Turnier zu gewinnen, bedeutet mir natürlich sehr viel. Aber noch mehr hoffe ich, dass die Zuschauer Spaß hatten und jetzt aufgewärmt sind für unser tolles Einzelfinale heute“, sagte der Turnierdirektor nach der Partie.
Kristians Koldvells gewinnt die One-Point-Challenge
Bereits unmittelbar vor dem Showmatch wurde außerdem die One-Point-Challenge entschieden. Nachdem sich am Vortag 32 Teilnehmer in jeweils nur einem Ballwechsel gemessen hatten, standen sich am Sonntag Leonardo, Marco, Justin und Kristians Koldvells im Halbfinale gegenüber. Im Finale setzte sich schließlich der Bundesligaspieler des TC Rot-Weiß Hagen, Kristians Koldvells, gegen den Hobbyspieler Leonardo durch und sicherte sich den Siegercheck über 500 Euro.
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Finale zwischen Kym und Gentzsch steht bevor
Im Anschluss richten sich alle Blicke auf das große Finale der Platzmann Open 2026. Ab 14:30 Uhr treffen Jérôme Kym und Tom Gentzsch auf dem Centercourt im Endspiel aufeinander und kämpfen um den Titel. Kym steht erstmals seit 2024 wieder in einem Challenger-Finale und möchte seinen dritten Titel auf dieser Ebene gewinnen. Für Gentzsch ist es bereits das vierte Challenger-Finale des Jahres, seinen ersten Turniersieg auf der Challenger Tour will er sich heute in Hagen sichern.










