Im Iserlohner Westen kam es am Mittwoch, 25. März, zwischen 11 Uhr und 15 Uhr zu einem großflächigen Stromausfall. Neben beiden Krankenhäusern waren laut Chantal Kleine aus der Pressestelle der Stadtwerke Iserlohn auch mehrere Wohngebiete betroffen. Im gesamten Kreisgebiet kam es laut dem Märkischem Kreis zu Problemen im Telefonnetz.

Update 16.10 Uhr:

"Nach aktuellem Stand gehen die Stadtwerke Iserlohn von einem technischen Fehler an einem Schalter der Trafostation an der Gerichtstraße als Ursache für die heutige Störung aus", erklärt Kleine am Nachmittag. In einem gemeinsamen Statement mit der technischen Leitung der Stadtwerke sowie der Geschäftsführung betonen alle drei, dass die Ursachenforschung begonnen hat, um ähnliche Ereignisse dieser Art zu vermeiden.

„Unser Dank gilt der Feuerwehr Iserlohn, der Werksfeuerwehr Bakelite und der Feuerwehr Hagen für die Unterstützung“, bedankt sich Thomas Armoneit, Technischer Leiter der Stadtwerke, zudem bei den Einsatzkräften. „Danke auch an alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren hervorragenden Einsatz bei der Störungsbehebung sowie allen weiteren Tätigkeiten rund um dieses Ereignis“, so Reiner Timmreck, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn.

Die Priorität des Unternehmens lag zunächst auf der schnellen Wiederherstellung der Versorgung der betroffenen Bürger sowie wichtiger Institutionen wie Krankenhäuser, Altenheime und Kitas. Zeitgleich haben die Stadtwerke Iserlohn die Heizwerke Löbbeckenkopf und Giesestraße zur Wiederaufnahme der Fernwärmeversorgung in Betrieb genommen. Auch diese beiden Gebäude waren vom Stromausfall betroffen und mussten den Betrieb zwischenzeitlich einstellen.

Update 15 Uhr:

Der Stromausfall in Iserlohn ist behoben. "Ich kann erst mal sagen: Es läuft alles wieder, am längsten dauerten Abkühlung und Lüftung", freut sich Stadtwerke-Pressesprecherin Chantal Kleine. Auch der Märkische Kreis hat seine Warnung zurückgenommen, die Leitstelle ist wieder vollständig erreichbar.

Update 14.41 Uhr:

Durch den Stromausfall in Iserlohn "kommt es im gesamten Märkischen Kreis zu Beeinträchtigungen in der Telekommunikation. Die Kreisleitstelle ist über die Amtsleitungen und die Nummer des Krankentransportes (19222) nicht erreichbar. Der Notruf ist nicht gestört", teilt die Leitstelle des Märkischen Kreises mit. Diese Information wurde auch über die Notfall-Informations und Nachrichtenapp (NINA) als Gefahreninformation geteilt.

Update 13.45 Uhr:

Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrleute durch einen Stromschlag verletzt. Sie werden in Krankenhäusern behandelt. Vom Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum des Märkischen Kreises sowie von der Feuerwehr Hagen wurden Stromaggregate des Katastrophenschutzes nach Iserlohn geschickt. Die beiden 250-kVA-Generatoren speisen die beiden Krankenhäuser ein, um den dortigen Betrieb fortsetzen zu können, teilt Alexander Bange, Pressesprecher des Märkischen Kreises, mit. Die Feuerwehr ist seiner Aussage nach immer noch mit der Brandbekämpfung beschäftigt.

Originalmeldung 12.25 Uhr:

„Von der Berufsfeuerwehr Hagen und von anderen Feuerwehren aus dem Märkischen Kreis kommt Unterstützung", erklärt Klaus Knust von der Berufsfeuerwehr Iserlohn. Wie viele Iserlohner betroffen sind, können weder er noch die Stadtwerke Iserlohn zum aktuellen Zeitpunkt abschätzen. Ausgelöst wurde der Stromausfall durch einen Brand in einer 10-kV-Station in der Gerichtsstraße. Um diesen zu löschen, stellen unter anderem die Berufsfeuerwehr Hagen als auch die Werkfeuerwehr Bakelite spezielle Sonderlöschmittel für Elektrobrände zur Verfügung.

„Wir haben mehrere Trafostationen, die abgeschaltet sind", erklärt Kleine. Dadurch seien nicht nur beide Krankenhäuser, sondern auch das Wohngebiet Dördel, die Alexanderhöhe und die Fachhochschule Südwestfalen aktuell ohne Strom. Wie lange der Stromausfall anhält, kann sie nicht beurteilen.

Durch den Stromausfall kommt es auch zu vereinzelten Ampel-Ausfällen im Iserlohner Stadtgebiet, teilt die Pressestelle der Kreispolizeibehörde mit. Dies ist zum Beispiel an der Baarstraße / Ecke Gerichtstraße der Fall. „Zum Teil war das nur kurzfristig bemerkbar", macht Christoph Hüls deutlich. Er stellte jedoch heraus: „Das scheint eine längere Geschichte zu sein."