Zum Abschluss der Zukunftsdialoge lud die Südwestfalen Agentur zur Fachkonferenz nach Halver ein. Unter dem Motto "Vielfalt Wohnen und Arbeiten“ standen zahlreiche Beispiele aus der Region im Fokus.
Wie werden Menschen künftig in Südwestfalen leben und arbeiten? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Fachkonferenz „Vielfalt Wohnen und Arbeiten“, zu der die Südwestfalen Agentur im Rahmen der Regionale 2025 in den Kulturbahnhof Halver eingeladen hatte. Rund 60 Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft, Politik und Planung diskutierten Perspektiven und tauschten sich über Projekte aus der Region aus, teilt die Agentur mit. Die Veranstaltung bildete den Abschluss der mehrjährigen Zukunftsdialoge.
Neue Wohn- und Arbeitsformen
Zu Beginn betonte Dr. Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur) die wachsende Bedeutung neuer Wohn- und Arbeitsformen. Neben klassischen Einfamilienhäusern brauche es verstärkt Angebote wie Azubi- und Mitarbeiterwohnen sowie Orte, die Wohnen und Arbeiten verbinden.
Fotogalerie
Erste Beispiele dafür gibt es bereits: Projekte wie das Tumo-Lernzentrum in Lüdenscheid, das Kreativ.Quartier.Wippermann in Halver oder der „Dritte Ort“ 8Giebel in Schalksmühle zeigen neue Ansätze für die Region.
Auch Kommunen präsentierten konkrete Vorhaben: In Halver entsteht ein Coworking-Angebot, in Drolshagen wird ein genossenschaftliches Quartier geplant. In Lippstadt entwickelt sich auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs ein neues Quartier mit Stadthaus, Quartierplatz und Mobilitäts-Hub. Warstein setzt auf generationenübergreifendes Wohnen.
Ausblick auf veränderte Arbeitswelten
Zukunftsforscherin Doris Sibum, Partnerin beim Hamburger Büro urbanista. Sie gab in ihrem Vortrag einen Ausblick auf veränderte Arbeitswelten, Mobilität und Wohnformen – und die Chancen für ländliche Regionen. In der abschließenden Diskussionsrunde wurde deutlich: Das Thema bleibt zentral für die Entwicklung Südwestfalens.
„Wir sind noch nicht fertig als Region“, betonte Hubertus Winterberg. Wohnen und Arbeiten werde auch im Handlungskonzept Südwestfalen 2040 eine wichtige Rolle spielen. Begleitend hat die Südwestfalen Agentur eine Broschüre veröffentlicht, die Ergebnisse und Beispiele der Zukunftsdialoge zusammenfasst. Sie ist online im Südwestfalenshop erhältlich.









