Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) hat den neuen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, Dr. Jens Gräfer, zu seinem Antrittsbesuch in Hagen empfangen.
Zukunft der Infrastruktur im Blick
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die strategische Ausrichtung der Deutschen Bahn in Südwestfalen und die grundsätzliche Frage, welchen Stellenwert das Märkische Südwestfalen in den langfristigen Infrastruktur- und Verkehrsplanungen der Deutschen Bahn einnimmt.
„Investitionen in die Infrastruktur und die Sanierung des Schienennetzes sind auch in Südwestfalen dringend notwendig. Entscheidend ist aber, dass sich die damit verbundenen Belastungen durch Sperrungen am Ende auszahlen und zu einer spürbar zuverlässigeren Schiene führen“, betont Gudrun Winner-Athens, Ehrenmitglied der SIHK-Vollversammlung.
Konkrete Projekte im Blick
Im Fokus des Austauschs standen zudem konkrete Projekte und deren langfristige Perspektive. Nach der Korridorsanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln müsse sich die Zuverlässigkeit auf der Strecke nachhaltig verbessern. Die nächste Sperrpause zwischen Hagen und Hamm im Jahr 2028 sollte dabei zwingend für den Neubau der Fuhrparkbrücke genutzt werden. Dafür müsse die Deutsche Bahn die notwendigen Abstimmungen jetzt voranbringen.
Für die Ruhr-Sieg-Strecke erwartet die SIHK, dass die umfangreiche Sanierung eine verlässliche Perspektive schafft – insbesondere auch für den Güterverkehr. Zugleich müsse der Hagener Hauptbahnhof als zentraler Nah- und Fernverkehrsknoten für Südwestfalen gesichert und weiterentwickelt werden.
Die SIHK und die Deutsche Bahn wollen den gemeinsamen Austausch über die Entwicklung der Schieneninfrastruktur in Südwestfalen auch in Zukunft fortsetzen. Das teilt die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen in einer Pressemitteilung mit.








