Der Löschzug Stadtmitte hat am Sonntag, 26. April, seinen traditionellen Tag der offenen Tür veranstaltet und konnte sich über großen Andrang freuen: Rund 1000 Besucher kamen bei bestem Wetter auf dem Gelände zusammen.
Eindrucksvolle Übungen zum Auftakt
„Es ist viel los — bei dem Wetter haben wir keine Probleme, den Hof vollzubekommen“, sagte Zugführer Manuel Jhuj. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr zu werfen.
Den Auftakt bildete eine Übung der Jugendfeuerwehr, die eine technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall simulierte. Dabei demonstrierten die Nachwuchskräfte die Rettung einer eingeklemmten Person unter einem Fahrzeugreifen. Am Nachmittag folgte eine weitere Einsatzübung der aktiven Feuerwehr. Sie stellte einen Brandeinsatz nach und zeigte, wie eine Person aus einem brennenden Gebäude gerettet wird.
Ein besonderes Highlight erwartete die Besucher zu jeder vollen Stunde: die Vorführung einer Fettexplosion. Zudem konnte sich der Löschzug über Besuch aus Köln und Wuppertal freuen. „Es ist nicht nur der Märkische Kreis vertreten, die Nachfrage, uns zu besuchen, ist auf jeden Fall da“, betont Jhuj.
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Vielfältiges Angebot für Groß und Klein
Neben der Feuerwehr präsentierten sich auch weitere Organisationen: Das Technische Hilfswerk (THW) war mit einem Einsatzfahrzeug vor Ort, die Polizei stellte ein Motorrad aus. Erstmals führte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in diesem Jahr auch Reanimationsübungen vor. Ebenfalls erstmals angeboten wurde Kinderschminken. Vor allem für die jüngsten Gäste gab es ohnehin ein umfangreiches Rahmenprogramm — von Hüpfburg und Wasserspielen bis hin zur Brandschutzerziehung. „Wichtig ist für uns immer, dass die Kinder gut unterhalten werden“, erklärt Jhuj.
Kulinarisches Angebot und Blick in die Zukunft
Ergänzt wurde das Angebot durch Kuchen, Waffeln sowie Speisen vom Grill — von Steaks bis hin zu Currywurst und Pommes. Ebenso gab es einen Stand mit Feuerwehr-Spielzeug und Luftballons.
Für den Löschzug stand neben dem Veranstaltungscharakter vor allem die Präsenz in der Öffentlichkeit im Fokus. „Wir wollen bei der Bevölkerung sichtbar sein, denn letztlich wird das, was hier steht, auch vom Steuerzahler finanziert“, so Jhuj.












