Seit 35 Jahren ist das Ingenieurbüro Janßen & Janßen in Breckerfeld tätig. Das Unternehmen feierte sein Jubiläum am Freitag, 2. Oktober, gemeinsam mit Wegbegleitern, Mitarbeitern und deren Familien. Neben Vorträgen und einem Podiumsgespräch standen auch eine Rallye über das Betriebsgelände und eine Verlosung auf dem Programm.
„Wir kennen unsere Leute mit Namen, nicht mit Personalnummer"
1991 von Jens Janßen gegründet, hat sich das Familienunternehmen in Breckerfeld in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten stetig weiterentwickelt. Heute beschäftigt Janßen & Janßen fast 50 Mitarbeiter – 2022 waren es noch knapp über 20, wie Jokim Janßen im Gespräch mit LokalDirekt berichtet. Er gehört inzwischen gemeinsam mit seinem Vater Jens, seiner Mutter Martina, seinem Bruder Jannik und dessen Frau der fünfköpfigen Geschäftsführung an.
Viele der Beschäftigten kommen selbst aus Breckerfeld. Als Familienunternehmen legt Janßen & Janßen nach eigenen Angaben besonderen Wert auf ein persönliches Miteinander. „Als Familienunternehmen in der zweiten Generation kennen wir unsere Leute mit Namen, nicht mit Personalnummer."
Geländerallye, Grillen und gemeinsames Beisammensein
Zur Feier des 35-jährigen Bestehens hatte Janßen & Janßen rund 230 Gäste eingeladen. Am Vormittag kamen die Geschäftspartner zusammen, die das Unternehmen in den vergangenen 35 Jahren begleitet haben. Am Nachmittag waren zusätzlich die Familien der Mitarbeiter dabei. Bei einem großen Buffet blieb Zeit für Gespräche und Austausch. Eine Rallye über das Firmengelände gab den Gästen Einblicke in die Arbeit des Ingenieurbüros. Bei einer Verlosung konnten die Gäste außerdem ein Baustellenradio gewinnen.
Wer macht eigentlich die Energiewende?
Im Mittelpunkt des Jubiläums stand ein Podiumsgespräch mit Unternehmern und Vertretern langjähriger Partnerunternehmen. Daran nahmen Ralf Neuhaus (Enervie Gruppe), Dr. Friedhelm Härter (Westnetz), Dr. Björn Bohne (Thyssengas), Tobias Kohn (Ingenieur- & Planungsbüro Lange) sowie Sven Böning (SPIE SAG) teil.
Dabei ging es vor allem um die Rolle der Unternehmen bei der Energiewende sowie um die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Dienstleistern. Thematisiert wurden unter anderem die Herausforderungen durch den Fachkräftemangel, die lange Planungsdauer großer Projekte und die fehlende Planungssicherheit.
Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer darin, dass die Energiewende nur gemeinsam gelingen könne. Eine verlässliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit spiele dabei eine wichtige Rolle. „Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ersetzt jeden Vertrag. Die besten Verträge sind die, die man unterschreibt und wo man nie mehr reinschauen muss“, findet Tobias Kohn vom Ingenieur- & Planungsbüro Lange.










