Dosenwerfen, Gummitwist, Sackhüpfen und eine Runde Monopoly – langweilig wird es in den Sommerferien in der Lindenhofschule nicht. Während ihre Eltern arbeiten oder einfach ein wenig Luft im Ferienalltag bekommen, erleben 45 Kinder in der OGS drei Wochen voller Spiele, Ausflüge, Kreativangebote und kleiner Abenteuer.
Dabei hat sich das Team um OGS-Leiterin Tanja Römhild einiges einfallen lassen. Mal geht es sportlich zu, mal kreativ und zwischendurch auch mal auf den Bauernhof oder in die Küche. Betreut werden die Kinder montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr.
Drei Wochen hier, drei Wochen dort
Die Sommerferien sind an den beiden Halveraner Grundschulen aufgeteilt: Die ersten drei Wochen übernahm die OGS der Regenbogenschule (LokalDirekt berichtete), die letzten drei Wochen ist die Lindenhofschule an der Reihe. Für die Eltern bedeutet das vor allem Flexibilität. Sie können selbst entscheiden, in welchen drei Ferienwochen ihre Kinder die OGS besuchen.
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„Die Sommerferien machen wir immer im Wechsel“, erklärt Römhild. „Sie können insgesamt drei Wochen buchen – entweder in der Regenbogenschule oder bei uns.“ So kann beispielsweise die erste Ferienwoche in der Regenbogenschule und die beiden folgenden Wochen in der Lindenhofschule verbracht werden. Das Modell hat noch einen weiteren schönen Nebeneffekt: Die neuen Erstklässler können schon vor ihrer Einschulung die Lindenhofschule kennenlernen und das erste Mal den OGS-Alltag kennenlernen. Gleichzeitig hatten auch die Viertklässler der Regenbogenschule, die nach den Ferien auf eine weiterführende Schule wechseln, noch einmal die Möglichkeit, ihre vertraute Schule in den Ferien zu besuchen.
Insgesamt kümmern sich rund zwölf Betreuer um die 45 Kinder in der Lindenhofschule. Das Programm stellen die beiden OGS-Teams jeweils selbst zusammen. „Das ist ein relativ einzigartiges Modell im Märkischen Kreis“, sagt Römhild. „Das ist einfach ein familiengerechteres Modell.“ Und weil Ferienwetter bekanntlich alles bedeuten kann, ist auch für Regen vorgesorgt. „Wir haben sowohl für gutes als auch für friesisches Wetter etwas in petto“, erklärt sie im Gespräch mit LokalDirekt.
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Sackhüpfen, Picknick und Besuch auf dem Hof Berbecker
In der vierten Ferienwoche ging es mit den Klassikern los: Dosenwerfen, Fadenspiele, Gummitwist, Seilspringen und Sackhüpfen standen auf dem Programm. „Das sind die typischen Klassiker vom Schulhof“, berichtet Römhild und lacht. Bei den Kindern kamen sie jedenfalls bestens an und begleiteten die Gruppe durch die Woche.
Danach wurde der Rucksack gepackt und es ging hinaus aus der Schule. Ziel war der Hof Berbecker in Halver. Die Kinder wanderten gemeinsam dorthin und konnten anschließend bei einer Führung den Hof und die Ställe erkunden. „Die Kinder waren total motiviert beim Wandern“, freut sich Römhild. Nach so viel Bewegung durfte natürlich eine Stärkung nicht fehlen. Auf der Wiese wartete ein gemeinsames Picknick. Das Küchenteam der OGS hatte dafür Fingerfood vorbereitet.
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Auch an den übrigen Tagen wurde es kreativ. Die Kinder konnten unter anderem Leseknochen nähen und mit Gips arbeiten. „Wir haben das Glück, dass wir auch Praktikanten aus der Regenbogenschule hier haben, die uns unterstützen."
Kleine Küchenmeister und große Olympioniken
In der fünften Ferienwoche wurde es sportlich – und kulinarisch. Denn in allen drei Wochen sind auch die kleinen „Küchenmeister“ im Einsatz. Freitags geht es für sie auf den Markt, anschließend wird gemeinsam gekocht oder gebacken. In der vergangenen Woche gab es einen Obstcocktail, diesmal stand ein „Cookie-Traum“ auf dem Programm.
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Für Bewegung sorgte unterdessen eine Mini-Olympiade in der Turnhalle. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder ihr Geschick unter Beweis stellen: Dosenwerfen, ein Ei auf einem Löffel balancieren oder einen Luftballon gemeinsam zwischen zwei Personen transportieren. Auch selbst gemachte Seifenblasen gehörten zum Ferienprogramm.
Wer lieber draußen unterwegs ist, konnte sich außerdem einer Wanderung anschließen. „Die Kinder können die Welt Oben an der Volme entdecken“, so Tanja Römhild. Die Tour führte zum Hälversprung und weiter zur Burg an der Ennepe-Quelle. „Das ist aber nur für die, die das auch möchten, alle anderen können in der Turnhalle spielen, weiter an ihren kreativen Sachen arbeiten oder Brettspiele wie Monopoly spielen“, betont die OGS-Leitung.
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Endspurt mit Minigolf und Grillen
In der letzten Ferienwoche geht es noch einmal raus. Ein Besuch auf dem Minigolfplatz an der Karlshöhe steht auf dem Programm. Außerdem wartet eine kleine Spielplatz-Challenge auf die Kinder. Auch die Küchenmeister dürfen noch einmal ran und bereiten gemeinsam ein Dessert zu.
Zum Abschluss wird es dann gemütlich: Am Freitag lässt das OGS-Team die gemeinsame Ferienzeit bei einem Grillen mit den Eltern ausklingen. Die letzten beiden Betreuungstage am 31. August und 1. September verbringen die Kinder schließlich wieder getrennt nach Schulen. Dann heißt es endgültig: Ferien vorbei und den Schulranzen anziehen.












