Unter dem Titel „Zeitmangelwesen“ präsentieren Anja Herzog und Helena Zubler ab Donnerstag, 1. Oktober, ihre Stipendiatinnen-Ausstellung in der Werkstatt Plettenberg. Die beiden Künstlerinnen beschäftigen sich darin mit Zeit, Warten und der Frage, wie unterschiedlich Menschen verfügbare Zeit erleben.
Die Vernissage beginnt am 1. Oktober um 18 Uhr im Stipnediaten-Haus der Werkstatt Plettenberg an der Kirchstraße 10. Zur Eröffnung ist eine Performance mit Linda Scholz und Princeps angekündigt.
Anja Herzog und Helena Zubler nähern sich in ihrer gemeinsamen Arbeit unterschiedlichen Formen des Wartens. Als Ausgangspunkte dienen ihnen laut Ausstellungsankündigung Ghassan Hages Konzept des aktiven und passiven Wartens sowie Lauren Berlants „Cruel Optimism“. Hinzu kommen zwei persönliche Perspektiven: das tägliche Warten einer jungen Mutter und das Warten innerhalb einer Fernromanze.
Daraus ist eine Werkgruppe aus Malerei, Grafik und Installation entstanden. Im Mittelpunkt steht eine Zeit, „die selten als das benannt wird, was sie ist“, heißt es in der Ankündigung.
Der Titel „Zeitmangelwesen“ beschreibt dabei ein Wesen, das um seine eigene Endlichkeit weiß und gerade deshalb am Warten leidet. Die Ausstellung greift zugleich die Frage auf, wer über seine Zeit verfügen kann und welche Rolle die jeweilige gesellschaftliche Position dabei spielt.
Die Ausstellung läuft vom 3. bis 16. Oktober. Geöffnet ist sie freitags, samstags und sonntags jeweils von 16 bis 19 Uhr. Zum Abschluss findet am 16. Oktober von 16 bis 19 Uhr die Finissage statt.
Termin: Vernissage am Donnerstag, 1. Oktober, um 18 Uhr; Ausstellung vom 3. bis 16. Oktober, freitags bis sonntags von 16 bis 19 Uhr; Finissage am 16. Oktober von 16 bis 19 Uhr.
Ort: Werkstatt Plettenberg, Kirchstraße 10, 58840 Plettenberg.







