Nach dem Heimspiel zum Saisonauftakt der Iserlohn Roosters gegen den ERC Ingolstadt am Freitag, 19. September, ist es offenbar zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen beider Fanlager gekommen. In einer Stellungnahme vom 23. September äußert sich der Verein zu den Vorfällen.
Die Iserlohn Roosters reagieren mit folgender Stellungnahme:
"Im Nachgang unseres ersten Heimspiels der neuen Penny DEL-Saison am vergangenen Freitagabend kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen einer in Teilen zur Unkenntlichkeit vermummten Iserlohner Fangruppierung und den sich auf der Abreise befindenden Gästefans. An dieser Stelle möchten wir zuallererst festhalten, dass wir jegliche Form von Gewalt ablehnen und keinen Grund dafür sehen, sich in unserer Eissporthalle derart zu vermummen. Darüber hinaus sehen wir uns gezwungen, ab sofort zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen einzurichten und die damit verbundenen Kosten zu tragen.
Wir bemühen uns aktuell in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle und werden zu gegebener Zeit über die entsprechenden Konsequenzen informieren. Abschließend möchten wir an die gesamte Iserlohner Fan- und Eishockeygemeinde appellieren: Unser Standort kämpft mit stetig wachsenden Herausforderungen an allen Fronten und wir alle gemeinsam tun gut daran, diese Herausforderungen nicht durch unser eigenes Handeln noch zusätzlich zu verstärken. Für Menschen, die das anders sehen, ist kein Platz in unserer Eissporthalle und in unserer Fan- und Eishockeygemeinde."
Seitens der Polizei gab es zu den Vorfällen bislang keine Informationen für die Öffentlichkeit.
Erst am 10. September hatte die Kreispolizeibehörde erklärt: „Wir stellen uns mit Beginn der Eishockey-Saison 2026/2027 neu auf und richten den Fokus künftig mehr auf die Sicherheit im öffentlichen Raum. Größere Sportveranstaltungen bedeuten für uns einen erheblichen Personal- und Arbeitsaufwand.“
Zeigte die Polizei zuvor auch im Innenraum Präsenz, wolle sie sich stattdessen wieder mehr auf ihre Kernaufgaben im öffentlichen Raum konzentrieren: "Darunter fallen zum Beispiel die Bereiche außerhalb des Stadions sowie Abfahrtsorte oder Reisewege von Fangruppen." In der Eissporthalle selbst sei der private Sicherheitsdienst erster Ansprechpartner, nur bei plötzlichen und akuten Gefahrenlagen werde die Polizei auch im Stadion die vom Veranstalter beauftragten Kräfte im Notfall unterstützen.








