Aufgrund des Stadthallen-Umbaus muss auch das Archiv der Stadt Meinerzhagen umziehen — und wird aus diesem Grund bis Mitte April geschlossen.

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Rund 700 Kisten werden in der kommenden Woche auf den Weg gebracht. Ihr Inhalt: Akten, Bestände aus Nachlässen, Bücher, Mikrofilme und Dokumente, die teils aus dem 18. Jahrhundert stammen. Ab Montag, 30. März, beginnt der Umzug des Stadtarchivs in die neuen Räumlichkeiten an der Straße „Zur Alten Post 9“. Damit geht ein weiteres wichtiges Teilprojekt in seine Umsetzung, das vorbereitend zur Sanierung der Stadthalle seit Monaten akribisch geplant wurde. 

Intensive Vorbereitungen für einen reibungslosen Umzug

"Nachdem die neuen Räumlichkeiten gefunden waren, wurden sie vermessen und ein genauer Plan erarbeitet, wo welche Regale und Möbel platziert werden können", erklärt Mareike Kison von der Stadt Meinerzhagen. Darauf abgestimmt sei der Umbau der Räume inklusive Elektro-, EDV- und Trockenbauarbeiten erfolgt. "Parallel dazu wurden im alten Archiv sämtliche Regale beschriftet, um zu gewährleisten, dass alle Dokumente sinnvoll im neuen Archiv untergebracht werden", so Kison. In diesem Zuge sei auch die "Archivwürdigkeit" zahlreicher Akten erneut überprüft worden.

Ab Mitte April wieder zugänglich

Nun gehen über 2300 Akten, Einzelstücke, Protokolle und andere Dokumente auf die Reise Richtung „Zur Alten Post". Drei Tage sind für den Umzug angesetzt, den ein spezialisiertes Unternehmen durchführt. Anschließend wird alles nach der zuvor erarbeiteten Systematik in die neuen Regale eingeordnet. Voraussichtlich Mitte April soll das Archiv wieder für den Publikumsverkehr bereitstehen.